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Von Morgendämmerung bis Abenddämmerung
Jill -Kramer Bryant
Übersetzung: Gertrud Althausen


An einem Abend im August, am Ende eines merkwürdigen und ruhigen Sommers, machte Victoria mit ihren Hunden eine lange Strandwandlung. Vor einigen Monaten war sie hier mit Peter und Rose. Während sie das Auto einparkte fühlte sie sich nicht wohl. Na wenn schon, es war ein perfekter Sommerabend, warm und windstill. Die Hunde spielten in den sanften Wellen und sie wanderte den ganzen Weg zum Strandcafe.

Sie setzte sich in einen der bequemen Stühle auf der Terrasse, bestellte einen Tee und Wasser für die Hunde. Sie wartete und beobachtete den orangefarbigen Sonnenuntergang über dem bewegungslosen Meer. Plötzlich fühlte sie eine Hand auf ihrer Schulter, eine Hand die sie kannte und sie drehte sich um in ihrem Stuhl um Peter unangemeldet zu sehen. Sie begriff nicht woher er wusste dass sie hier war. Sie fühlte seine Traurigkeit, den Blick der Dringlichkeit. Nach den normalen Formalitäten von wie es ihnen ging verstummte ihr Gespräch und nach einiger Zeit verließen sie das Café. Sie wanderten zusammen durch den Sand zurück. Es war schon Dämmerung, beinahe dunkel.

Peter nahm ihr Gesicht in seine Hände. Sein Kuss war kräftig und hart auf ihren Lippen während seine Hände ihr T-Shirt beiseite schob. Er wusste was er wollte und beide fielen sie in die Dünen während er schnell in sie eindrang. Als er sich zurück zog fühlte Victoria sich verwirrt, verletzt und wütend über seine Arroganz. Dies war nicht der Peter den sie so gut kannte. “Das wolltest Du doch, oder etwa nicht?” fragte er. Victoria hatte keine Worte mehr. Nicht so dachte sie. Sie sprachen wenig bis zu den Autos, Victorias Hunde waren deutlich müde und gelangweilt und wollten nach Hause. Wie Victoria ihren Wagen öffnete nahm Peter sie in die Arme. “Es tut mir leid, ich verletze Dich scheinbar immer am meisten wenn ich Dich am meisten liebe.” “So war es immer, als ob das Schicksal uns auseinander ziehen will.” Sie wusste tief in ihrem Herzen wie er das meinte.

Während Peter weg fuhr fühlte Victoria etwas wie eine Vorhersage des Ende. Peter hatte sich so merkwürdig benommen. Noch nie war in diesem Leben eine sexuelle Note gewesen, die Zärtlichkeit war weg und alles war zu Ende. Das Problem war nur dass sie ihn zuviel liebte und es nie der richtige Platz oder die richtige Zeit dafür war. Peter konnte das nicht ertragen. Sie hatte nicht damit gerechnet dass dies ihr letztes Treffen mit Peter sein würde.

Während sie ihr Cottage im Herbst abschloss, wusste Victoria dass es Zeit war weiter zu gehen und weg von hier. Sie wusste dass sie hier für eine lange Zeit nicht mehr zurück kommen würde. Sie hatte es geträumt, hatte sich selbst gesehen als eine alte Frau in der Nähe des Cottage die allein noch mit Erinnerungen lebte wie es hätte sein können. Victoria fühlte sich nicht wohl, sie war müde, in sich selbst gekehrt und fühlte sich als ob sie keine Energie mehr hätte. Merkwürdig, sehr merkwürdig aber sie hatte keine Ahnung warum. Sie hatte schon oft versucht Peter zu erreichen aber bekam keine Antwort und in den letzten Sommertagen, wenn der Herbst langsam näher kam und die Blätter sich färbten war dies ein Spiegel für ihre Gefühle. Sie begriff nicht seine Stille. Begriff er denn nicht dass er etwas Verbotenes getan hatte. Dieser Gedanke machte sie stundenlang verrückt. Auch Briefe und Notizen hatten keinen Erfolg und Elizabeth und Tony sagten auch nichts. Victoria wusste dass sie nicht fragen konnte.

Der Herbst ging vorbei und Weihnachten näherte sich. Zum ersten Mal in ihrem leben freute Victoria sich nicht darauf. Sie wusste dass dies mit Peter zu tun hatte der nicht da war. Eines Abends, vollkommen unerwartet, klingelte das Telefon. Es war Elizabeth. Sie klang sehr verwirrt. “Es ist Peter” sagte sie, “Du musst kommen, sofort!” Als Victoria im Krankenhaus ankam wusste sie sofort dass es zu spät war. Ihr Treffen am Strand, wie sie sich liebten dort, so feindselig wie es gewesen war, war das letzte Mal dass sie den Menschen der in diesem Leben Peter hieß, gesehen hatte. Sie kam in einen dunklen Raum, Peter lag im Bett, sein Gesicht bleich, so weiß und so kalt. Victoria fühlte sich so krank dass sie nicht mal weinen konnte. Sie umarmte Elizabeth und Tony, vereint in Trauer.

Einige Tage später stand Victoria an Peters Sarg. Der Geruch der vielen Blumen machten sie schwindlig und schwach. Mit zitternden Händen ordnete sie ihre Papiere und räusperte sich. Ihre Worte kamen nicht. Sie hob ihren Kopf und mit von Tränen geschwollenen Augen sah sie sich um im Raum. Ein Meer von Trauer war alles was sie sah, ein Meer das sie mitnahm und reinigte. So viele Menschen, so viel Trauer, es überspülte sie total. Der Begräbnisunternehmer sah sie besorgt an als wollte er sagen nun mach schon…Victoria hörte wie die Tür weit geöffnet wurde und wieder geschlossen, noch mehr Menschen die zu spät kamen. Niemand drehte sich um und sie begriff auf einmal dass sie die Einzige war die Peter sehen konnte während er zu ihr kam mit dem bekannten Lächeln und dem selben Geruch wie immer. “Ich träume sicher” dachte sie “entweder dass oder ich bin bewusstlos”. Sie fühlte Peters Finger um die ihren. Jeder sah sie an. Langsam aber sicher kamen ihre Worte. Alles war möglich nun Peter an ihrer Seite stand.

Die Musik fing an, Elizabeth sah sie eindringlich an, gerührt durch die Worte die sie sagte, aber sie sagte nicht dass sie Peter auch sah der noch immer neben ihr stand. Am Ende der Rede weinte jeder. Sie und Peter hatten damals schon gewusst dass es so sein würde, damals während sie sich schworen diese Worte vor zu lesen wenn einer von ihnen sterben würde.

Es war die Geschichte ihrer Reisen die sie zusammen gemacht hatten, jedes Mal wenn sie die Regenbogenbrücke überquert hatten, die Geschichte sagte alles über sie, sie hatten es schon so oft getan. Zwei Seelen die miteinander verbunden waren für die Ewigkeit – die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Victoria verlies die Kanzel und setzte sich wieder. Während sie sich hinsetzte fühlte sie zum ersten Mal Bewegung in ihrem Bauch. Es war Peters Geschenk und Erbe für sie, die Blutverwandtschaft durch zu geben und sie wusste dass sie ihm vergeben hatte. Sie dachte zurück an den Abend auf dem Strand wo er so anders war. Der lebende Peter war weg, Victoria fühlte sich merkwürdig bequem bei dem Gedanken dass sie ihn immer in ihren Träumen sehen konnte.

Er war das bleiche blau des Orion und sie das bleiche rosa von Angelica. zusammen öffneten und schlossen sie jeden Tag von Morgen- bis Abenddämmerung bis zu dem Zeitpunkt dass sie die lila Flamme der Einheit sein würden.

 

 


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