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Die Nada Chroniken, Lieferung 35

Übersetzung: Ashtara-Linara
Running Fox Home

  Transformierende Angst
© Hans Brockhuis 2006

Heute möchte ich gerne mit Euch über transformierende Angst reden. Vielleicht möchtet Ihr sehr alte Schmerzen, die den Weg zu Eurer Seele oder zu Eurem Wahren Selbst blockieren, hereinlassen. Ihr wisst nicht, wie es genau abläuft, aber durch die Angst und/oder den Widerstand ist es so schwer, Zugang zu Eurer Seele zu finden, aber alles sitzt dort und bleibt dort. Ihr hofft, dass dies für Euch der richtige Weg ist, um weiter zu wachsen. Ihr denkt, das schwierigste für Euch sei, an diesen Schmerz heranzukommen. Ihr wurdet so gut darin trainiert, diesen Schmerz zu verdrängen und beschäftigt Euch sehr mit allem anderen...

Dieser denkwürdige Tag wird immer eine spezielle Bedeutung für mich haben. Nicht nur als ein Meilenstein in diesem Leben, sondern auch als ein wichtiger Schritt in meiner ganzen Existenz als einer Seele Gottes/der Göttin. Während ich dies schreibe, spüre ich eine Hand auf meiner rechten Schulter und bemerke ein Lächeln von einem Ohr zum anderen meines Führers, der mir ins Herz flüstert: „War es nicht all das wert? War das nicht ein wundervoller Moment, Dich allen Seelen auf der anderen Seite des Schleiers zu öffnen? Ist Dein verletzbares Ich nicht der Vorbote, der die Göttliche Essenz zeigt: ‚Hier bin ich; ich kann nicht anders sein, und bitte ziehe mich aus diesem Sumpf.’“

Und ja, liebe Freunde, das ist, wie es ist. Ich erkenne all das, wenn ich zurückblicke. Den meisten von Euch bin ich nicht bewusst begegnet – zumindest nicht in diesem Leben. Und doch fühlte ich mich Euch nahe verwandt, als ich Eure Gesichter sah und Euer Sein schmeckte, ein ‚hier sind wir’, ein ‚zusammen schaffen wir es.’ Ich danke Euch dafür.

Ich bin mit der Absicht gekommen ‚keine Ahnung warum, aber lass uns mal sehen.’ Aber ich weiss absolut nicht warum auf einer bewussten Ebene. Unbewusst gesehen war es ziemlich klar, weil ich am Tag zuvor sehr krank war, fast schon aufgeben und sagen wollte: „Ich werde nicht kommen.“

Da waren wir. Zwölf Leute/Seelen/Wesen, und Ihr habt alle meine Reise zurück zu alten aber bemerkenswerten Tagen mit durchlebt. Im Moment erlebe ich gerade Scham, Angst und Verzweiflung – und ich erkenne das nur gerade jetzt – dass die Emotionen wie das Wasser aus der Badewanne abfliessen und sich fast sofort in Mitgefühl, in Liebe und in Freiheit umwandelten. Deshalb kann ich sagen: „Ich vergebe Dir aus ganzem Herzen, Seele und Geist, weil nicht ich allein es war, dem es gelang, ein Stück Karma zu entlassen; wir alle waren es.

Dankbarkeit erfüllt mich. Noch einmal lasse ich die Worte jenes vertrauten Augenblicks, von dem Ihr Zeuge ward, zu mir kommen:

`Einst gingen Du und ich die Wege, die Ihr manchmal ‚die höheren’ nennt, zusammen. Du und ich sprachen endlos über alle Umstände, die sich in einer grossen Anzahl Deiner früheren Leben auf der Erde und anderswo ereigneten. Du durchlebte Probleme immer und immer wieder auf die eine und andere Art und Weise, und sie sind mit Deinem jetzigen Leben vergleichbar. Du kommst nicht an Deinen Kern, oder mehr, Du glaubst, Du kannst es nicht. Du durchlebst alle Arten horrender Erfahrungen, die mit einem Gefühl der Distanz, sowohl physisch als auch innerlich zu tun haben. Zeit, und wieder fragst Du Dich: ‚Wo bin ich, und ist das alles wirklich, bin ich der einzige, der das erlebt, oder versucht eine andere Person, all diese Probleme zu lösen?’ Doch ich sage Dir, dass das alles Du bist. Es ist Deine Seele, die die Angst und die Biegungen in alle Richtungen erlebt, um sich selbst davon zu überzeugen, dass es nicht notwendig ist, den Sinn davon zu erfassen. Noch ist es von grösster Wichtigkeit, den Sinn zu sehen, denn es ist an der Zeit, zu Deinem Selbst zu gelangen. Du sagst, Du möchtest an Deinen Kern kommen, aber da sind Blockaden, die Dich hindern, Deine gefangene Seele zu befreien.

Wie sollst Du diese Blockaden nun klären und die Angst entfernen? Das ist nicht so einfach, aber der Schlüssel befindet sich wahrlich in Dir selbst. Schau genau hin, was in diesem Moment in der Welt geschieht. Von unerwarteten Ecken aus wird alles Mögliche, was die Menschen berührt, entfernt, eigentlich alle Menschen tief in ihrer Seele. Erlaube Dir, ebenfalls berührt zu werden. Natürlich wirst Du sagen, dass es Dich bereits berührt, und auf einer bestimmten Ebene ist es natürlich auch so, aber versuche, auf Deine Seele zu sehen und erlaube dem Vulkan, auszubrechen. Ist das so anders als das, was vorher in Dir geschah? Warst Du da nicht ebenso tief in Deiner Seele berührt? Deshalb bitte ich Dich, es Dir nochmals zu erlauben, erlebe es nochmals, vom Anfang bis zum Ende, weil genau darin der Schlüssel zum Erfolg liegt. Natürlich wird es weh tun, aber wisse, dass andere und ich Dir beistehen werden, Deinen Schmerz zu lindern, um Deinen wirklichen Kern zu treffen, dem wirklichen Ort des Kampfes. Und ich verspreche Dir, dass Du Dich wie ein Gott/eine Göttin erheben und verwundert sein und Dich selbst fragen wirst, warum Du nicht fähig warst, dies schon vorher zu tun.

Du weißt, dass Du auf dem Planeten des freien Willen lebst. Es wird Deine eigene Wahl sein, die dies alles auslöst. Was ich Dir hier erzähle ist nur eine Ermahnung; Du wirst diese Entscheidung für Dich selbst treffen müssen, und wenn Du es einmal getan hast – in realer Wirklichkeit -, wird die Lösung nahe sein. Du watest durch Buschwerk, und die leichte Strasse ist nur einen Schritt neben Dir. Ich rate Dir, mache diesen Schritt zur Seite, und der Horizont wird sich Dir in all seinem Glanz offenbaren. Dann wirst Du einen erstaunlichen Sonnenaufgang erleben; einen, wie Du ihn noch niemals zuvor gesehen hast. Geh mit Gott/der Göttin, ich wünsche Dir eine Menge Gutes, und wenn Du Dich selbst mit mir unterhalten möchtest, dann ist es mir mehr als recht. Das einzige, was Du tun solltest, ist, sehr still zu werden; konzentriere Deine Aufmerksamkeit auf die kosmische Welle, die Dich trägt und sich als ein leichter Atemzug in Deinem Ohr manifestiert und fokussiere Dich auf meinen Namen. Dann werde ich kommen, und Du wirst mich hören können. Denkensprechen nennt man es, und das ist es, was wir tun sollen.

Nun grüsse ich Dich. In diesem Moment, da diese Worte aufgeschrieben werden, sind viele mit mir hier, die es mit Liebe führen, und in dem Moment, wo Du diese Worte lesen wirst, wird es das gleiche sein.“

In diesem Moment höre ich viele Glocken in der anderen Welt läuten; die Trompeten erschallen, und Banner in vielen Farben werden erhoben. Ich werde einer riesigen Versammlung von Seelen gewahr. Sie stehen, Arme werden in Luft gehoben, sie jubeln und singen, erfreuen sich unendlich an dem, was vor sich geht. Ich sehe Energiefontänen, so hoch, dass Du die Spitze nicht ausmachen kannst.

Nun verstummt der Jubel, und wundervolle Musik, die Deinen Kopf leicht macht, füllt die Luft, und der Duft unzähliger Blumen breitet sich in dieser feinstofflichen Ebene aus. Und ich weiss, es ist gut.

Auch danke ich allen, die von der anderen Seite der Schleier und der Welt gekommen sind, um diesen triumphierenden Moment der Liebe und der Transformation der Angst zu feiern. Ich bin sicher, dass es nicht nur jenen, die involviert sind besser geht, sondern dass auch durch unseren zwölffächrigen Lichtkreis Mutter Erde, die Menschheit und vielleicht sogar das Universum unser aller Ziel ein kleines Stück, das wir alle ersehnen, nähergekommen sind: Liebe, Mitgefühl und Zusammengehörigkeit.

Einige von Euch habe ich und sie mich aus verschiedenen und (wer weiss) zahllosen Leben in verschiedener Form wiedererkannt. Obgleich ich keine Details jener Leben kenne, kann ich sagen, dass ich dankbar bin, Euch wiedergetroffen zu haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns wiedersehen – wo und wann spielt keine Rolle. Ich kann nur sagen, dass ich mich darauf freue.

Diese einzigartige Verbindung, die wir mit der anderen Welt gemacht haben, verdient es – so fühle ich es -, nochmals erlebt zu werden, und vielleicht ist es möglich, den Kreis des Lichtes nochmals zu erschaffen. Es muss nicht in den physischen Ebenen sein, es kann ebenso auf einer spirituellen Ebene geschehen. Lasst uns versuchen, einmal wieder diesen Unterschied auf diese Weise zu machen.

Ich musste das nochmals durchleben, aufschreiben und es mit Euch teilen. Danke für alles, und danke an jene in der anderen Welt, dass sie den kleinen Anstoss gaben, um dieses Erleben auszulösen.

Dir, Leser, wünsche ich Liebe, Licht und Frieden.